Einleitung
Ich nutze die Canon EOS R5 seit mehreren Jahren – meist im Verschlussmodus „Elektronischer 1. Verschlussvorhang“, der vermutlich auch die Standardeinstellung bei Auslieferung ist. Nur in besonderen Situationen, etwa bei lautlosen Shootings, griff ich auf den vollständig elektronischen Verschluss zurück.
Seit dem Frühjahr 2025 fotografiere ich fast ausschließlich mit dem mechanischen Verschluss – in der Überzeugung, so das Maximum an Bildqualität herauszuholen. Ausschlaggebend war die vielfach zu findende und rückblickend falsche Information, dass die R5 – wie einige Sony-Modelle – im Modus „Elektronischer 1. Verschlussvorhang“ mit reduzierter Bittiefe von nur 12 Bit arbeite.
Doch dann häuften sich bei mir Bilder mit einem unerwartet weichen Gesamteindruck. Die Canon R5 machte plötzlich unscharfe Aufnahmen bei eigentlich sicheren Zeiten, wie 1/60 oder 1/80 Sekunde – trotz aktiviertem Bildstabilisator und perfekter Belichtung. Die Ursache lag weder in der Technik noch im eigenen Handling – sondern in einem systemimmanenten Problem, das bislang kaum dokumentiert wurde.
Dabei schätze ich meine Canon EOS R5 sehr: Sie ist zuverlässig, schnell, präzise – und liefert Bilddaten, die kaum Nachbearbeitung benötigen. Vor allem die Farben überzeugen mich im direkten Vergleich sogar mehr als die meiner Leica M11. Für mich ist die R5 eine echte Kamera der 5er-Serie: leistungsfähig, durchdacht, professionell. Umso wichtiger ist es, dieses versteckte Problem rund um Microshake und IS/IBIS-Konflikte bei mittleren Verschlusszeiten sichtbar zu machen.
Unscharfe Bilder mit der Canon R5 trotz Bildstabilisator – meine Ausgangslage
Meine fotografische Ausrüstung umfasst eine Reihe hochwertiger RF-Objektive: das 50 mm f/1.2 L, das 85 mm f/1.2 DS L, das 15–35 mm f/2.8 L und das 70–200 mm f/2.8 L. Was mich an diesen Linsen überzeugt, ist der präzise, nahezu lautlose Autofokus und die durchgängig hohe Abbildungsleistung. Das RF 50 mm f/1.2 L etwa schätze ich in seiner Wirkung höher ein als mein Summilux.
Doch im Alltag – ob auf Familienreisen oder bei professionellen Reportagen – ist das Canon RF 24–105 mm f/4 L IS USM mein wichtigstes Werkzeug. Es ist flexibel, leicht, unauffällig und liefert über alle Brennweiten hinweg eine konstant hohe Schärfeleistung. Rund 80 Prozent meiner Aufnahmen bei den Lanzarote-Projekten (2022, 2023/24) entstanden mit diesem Objektiv.
Nach dem Wechsel auf den mechanischen Verschluss – verbunden mit abgeblendeten Einstellungen um Blende 8 bis 11 – lag ich bei wechselndem Licht regelmäßig im Bereich zwischen 1/30 und 1/80 Sekunde. Genau dort zeigten sich systematisch dieselben Symptome: leicht unscharfe Bilder, fehlender Mikrokontrast, eine gewisse Weichheit, die sich nicht durch Fokusfehler oder Bewegungsunschärfe erklären ließ. Und das, obwohl der optische Bildstabilisator (IS) und der kamerainterne Stabilisator (IBIS) aktiv waren.
Ich ließ Kamera und Objektiv beim Canon Professional Service prüfen – beides wurde justiert, technisch als einwandfrei zurückgegeben. Doch das Problem blieb. Erst durch eigene Vergleichsreihen, systematische Tests und den gezielten Wechsel zurück auf den elektronischen 1. Verschlussvorhang konnte ich das Verhalten reproduzierbar eingrenzen.
Was ich dabei herausgefunden habe – und warum das besonders R5-Nutzer mit dem RF 24–105 betrifft –, erläutere ich im weiteren Verlauf dieses Beitrags. Es geht um Microshake, den kritischen Einfluss mechanischer Vibrationen auf IBIS und IS – und die Lösung über einen scheinbar banalen, aber entscheidenden Kameraeinstellungswechsel.
Folgende Bilder sind keine wissenschaftlichen Vergleichstests, sondern dienen nur der Anschauung. Ich habe insgesamt über 100 Vergleichsbilder gemacht.
Testbild 1/80 mit IS und mechanischem Verschluss.
Testbild mit der Verschlussoption „Elek.1.Verschl.“.
Was genau passiert da?
Was zunächst wie eine klassische Verwacklung wirkt – leichte Unschärfe, fehlender Mikrokontrast, geringe Detailtiefe – ist in Wahrheit das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels mehrerer Systeme innerhalb der Kamera. Die Canon R5 arbeitet intern mit einem beweglich gelagerten Sensor zur Bildstabilisierung (IBIS), der in Echtzeit auf kleinste Bewegungen reagiert. Gleichzeitig verfügt das RF 24–105 mm f/4 L IS USM über einen optischen Bildstabilisator (IS), der ebenfalls aktiv gegen Verwacklungen arbeitet.
Beide Systeme – IBIS und IS – sind grundsätzlich sehr gut aufeinander abgestimmt. Doch in einem klar definierbaren Bereich, nämlich bei Verschlusszeiten zwischen 1/30 Sekunde und 1/100 Sekunde, kann es unter bestimmten Bedingungen zu gegenseitiger Überkompensation kommen. Das bedeutet: Sensor und Objektiv erkennen dieselbe Mikrobewegung – etwa den minimalen Impuls durch das Auslösen mit mechanischem Verschluss – und korrigieren gleichzeitig, aber unabhängig voneinander. Die Folge: Eine subtile, nicht direkt erkennbare Bildveränderung, die sich in der Praxis als verwaschene Details, fehlender Mikrokontrast und ein insgesamt matschiger Eindruck zeigt.
Dieses Verhalten ist besonders relevant bei hochauflösenden Sensoren wie dem der R5, deren 45 Megapixel bereits geringste Verwischungen sichtbar machen. Der mechanische Verschluss trägt dabei maßgeblich zum Problem bei: Auch wenn spiegellos, erzeugt der erste mechanische Verschlussvorhang eine reale, feine Erschütterung. Diese liegt im Bereich von Mikrosekunden, reicht aber aus, um die Bildstabilisierung des Sensors und des Objektivs anzusprechen – und im schlimmsten Fall eine minimal gegeneinander arbeitende Korrektur auszulösen.
Das Resultat ist keine klassische Bewegungsunschärfe, sondern ein Bild mit beeinträchtigter Feinstruktur. Linien wirken unsauber, Konturen leicht verwaschen, Texturen verlieren ihre Tiefe. Dieser Effekt ist weder konstant noch auf Anhieb offensichtlich – aber bei genauerer Analyse von Bildserien innerhalb des genannten Zeitbereichs systematisch reproduzierbar.
In Foren ist das Problem – wenn überhaupt – unter Stichworten wie Microshake, IS-Konflikte oder subtile Verwacklung bei mittleren Zeiten zu finden. Die Ursache bleibt dort oft im Dunkeln. Viele machen den Autofokus oder das Objektiv verantwortlich, andere ändern ISO-Strategien oder weichen auf lichtstärkere Linsen aus – ohne zu erkennen, dass die eigentliche Ursache in einem nur scheinbar „sicheren“ Belichtungsbereich liegt, ausgelöst durch den mechanischen Verschluss in Kombination mit aktivem IS und IBIS.
Oben zeigte ich, wie ich diesen Effekt durch kontrollierte Vergleichsaufnahmen mit unterschiedlichen Verschlusstypen sichtbar machen konnte – und warum ein einfacher Wechsel der Kameraeinstellung das Problem nahezu vollständig beseitigte.
Vergleichstest: Mechanischer Verschluss vs. Elektronischer 1. Verschlussvorhang (EFCS)
Um der Ursache der weichen Bildwirkung gezielt auf den Grund zu gehen, habe ich systematische Vergleichsreihen unter realistischen Bedingungen durchgeführt – aus der Hand fotografiert, so wie ich auch im beruflichen Alltag oder auf Reisen arbeite. Der Punkt ist entscheidend: Die Kombination aus optischer Bildstabilisierung (IS) im Objektiv und Sensor-Stabilisierung (IBIS) in der Kamera soll genau in solchen Situationen helfen – bei langen Verschlusszeiten aus der Hand. Und genau hier enttäuschte der mechanische Verschluss der Canon R5 regelmäßig.
Die Testreihen umfassten verschiedenste Motive bei typischen Alltagszeiten im Bereich zwischen 1/30 und 1/100 Sekunde. Ich nutzte das Canon RF 24–105 mm f/4 L IS USM bei Blenden zwischen f/8 und f/11 – also mit ausreichender Schärfentiefe, aber auch einer gewissen Herausforderung für die Belichtungszeit. Zwischen den Serien wechselte ich ausschließlich den Verschlusstyp – einmal mechanisch, einmal Elektronischer 1. Verschlussvorhang (EFCS).
Die Ergebnisse waren eindeutig:
-
Mit mechanischem Verschluss traten in diesem Zeitfenster regelmäßig Probleme auf. Viele Aufnahmen zeigten eine auffällige Weichheit, einen leichten Kontrastverlust und in der 100 %-Ansicht eine verwaschene Detailstruktur. Die Schärfe saß, aber die Mikrobewegungen machten sich sichtbar bemerkbar. Gerade bei feinen Oberflächen – Schriften, Pflanzen, Rinden, Architektur – war das Ergebnis frustrierend.
-
Mit EFCS hingegen waren die Bilder durchweg klar und präzise. Der Mikrokontrast stieg sichtbar, Details wurden sauber gezeichnet, und das subjektive Schärfeeindruck lag deutlich über dem der mechanischen Variante. Selbst bei 1/40 Sekunde gelang eine deutlich höhere Trefferquote an überzeugend scharfen Bildern – ganz ohne Stativ.
Natürlich gilt auch hier: Bei längeren Verschlusszeiten lässt sich Verwacklung nie ganz ausschließen. Atembewegungen, das leichte Verziehen beim Auslösen – all das kann zu Ausschuss führen, und der Bildstabilisator kann nicht jede Bewegung ausgleichen. Aber das Verhalten, das ich hier beschreibe, lässt sich gezielt reproduzieren – und es tritt unabhängig vom Fotografenverhalten auf, sobald der mechanische Verschluss ins Spiel kommt.
Praxiserkenntnis:
Die Kombination aus mechanischem Verschluss und aktivierter Bildstabilisierung führt bei der Canon R5 – besonders im Bereich zwischen 1/30 und 1/100 Sekunde – zu einem erhöhten Risiko für Mikrobewegungsunschärfe. Die Lösung ist ebenso einfach wie effektiv: Wechsle auf EFCS, und das Problem verschwindet.
Die Technik hinter dem Problem
Die Canon EOS R5 kombiniert zwei leistungsfähige Stabilisierungssysteme: den In-Body Image Stabilizer (IBIS), der den Sensor beweglich lagert, sowie – bei vielen RF-Objektiven – einen optischen Bildstabilisator (IS), der bewegliche Linsengruppen intern korrigiert. Beide Systeme sind über das RF-Bajonett elektronisch verbunden und arbeiten koordiniert, jedoch nicht mechanisch gekoppelt.
Im Normalbetrieb kompensieren sie gemeinsam Verwacklungen sehr effizient – insbesondere bei handgehaltenen Aufnahmen mit längeren Verschlusszeiten. Problematisch wird es allerdings, wenn die Bewegung nicht von außen kommt, sondern aus der Kamera selbst: durch den mechanischen Ablauf des ersten Verschlussvorhangs.
Obwohl die R5 spiegellos ist, erzeugt der mechanische Verschluss zu Beginn der Belichtung eine feine interne Erschütterung. Diese dauert nur Millisekunden, reicht jedoch bei einem hochauflösenden Sensor wie dem der R5 aus, um sich sichtbar auf die Mikroschärfe auszuwirken – insbesondere bei Belichtungszeiten zwischen 1/30 s und 1/100 s.
Zwar reagieren IS und IBIS prinzipiell auch auf solche Impulse, doch benötigen sie eine sehr kurze Anlaufzeit, um korrekt zu kompensieren. Wenn beide Systeme im Moment der Auslösung gleichzeitig aktiv sind, kann es zu nicht optimalen Korrekturen oder leichten Fehlbewegungen kommen. Das Resultat ist keine klassische Bewegungsunschärfe, sondern eine feine, kaum lokalisierbare Weichzeichnung, die sich besonders bei kontrastreichen Strukturen bemerkbar macht – ein Effekt, den viele als „Microshake“ bezeichnen.
Warum EFCS das Problem reduziert
Beim Elektronischen 1. Verschlussvorhang (EFCS) beginnt die Belichtung rein elektronisch, also ohne mechanische Bewegung. Erst der zweite Verschlussvorhang schließt mechanisch – zu einem Zeitpunkt, an dem die Belichtung bereits abgeschlossen ist. Das bedeutet: Keine Erschütterung zu Beginn der Belichtung, keine Reaktion der Stabilisierungssysteme auf interne Impulse.
In der Praxis ist das reproduzierbar: Bei identischen Aufnahmebedingungen zeigt sich mit EFCS eine deutlich höhere Trefferquote scharfer Bilder, vor allem in Situationen mit moderater Belichtungszeit und aktivem IS.
Die RAW Datei in der Bildschirmanzeige: Zunächst unauffällig.
Zoomt man hinein, ist der „Shutter shock“ / „Microshake“ deutlich zu sehen. Insbesondere, wenn man Aufnahmen mit elektronischem Verschluss parallel macht.
Fazit und Empfehlung für die Praxis
Das Zusammenspiel von mechanischem Verschluss und Bildstabilisierung ist bei spiegellosen Hochmegapixel-Kameras wie der Canon R5 ein entscheidender, aber bislang wenig beachteter Faktor für die Bildqualität. Insbesondere bei Belichtungszeiten zwischen 1/30 s und 1/100 s und aktivem Bildstabilisator kann es bei Verwendung des mechanischen Verschlusses zu einer nicht sofort erkennbaren Mikrobewegung kommen, die sich als diffuse Weichzeichnung äußert.
Wichtig: Bei schnelleren Verschlusszeiten – ab etwa 1/125 s aufwärts – trat der Effekt in meinen Tests nicht mehr auf. Auch bei längeren Belichtungen mit bewusstem Stillhalten oder Stativ ließ sich oft kein vergleichbarer Schärfeverlust feststellen. Es handelt sich somit eindeutig um ein zeitlich klar umgrenztes Phänomen.
Nachtrag: Der IS hat angeblich ein Einschwingverhalten, sodass der beschriebene Fehler beim ersten Bild nach Einschalten des IS auftritt, nachfolgende (Serien-) Bilder jedoch optimal aufgenommen werden. In meinen Tests habe ich öfters mehrere Bilder hintereinander in SERVO aufgenommen, mit gleichem Effekt, sodass ich das Einschwingverhalten im Moment noch nicht bestätigen kann.
In meinen konkreten Tests ließ sich dieses Verhalten eindeutig mit dem RF 24–105 mm f/4 L IS USM reproduzieren. Die Schärfeprobleme verschwanden vollständig, sobald ich auf den Modus Elektronischer 1. Verschlussvorhang (EFCS) umstellte. Für viele fotografische Situationen – insbesondere unterwegs, bei Familienreisen oder Aufträgen – ist EFCS somit die sicherere Wahl, um die volle Bildqualität des 45-Megapixel-Sensors auszuschöpfen.
Weitere Objektive habe ich bislang nicht systematisch getestet, mit einer Ausnahme: Das RF 35 mm f/1.8 IS STM verhielt sich in dieser Hinsicht unauffällig. Bei der Canon EOS R3, die ich regelmäßig parallel zur R5 nutze, konnte ich den Effekt bisher nicht beobachten. Mögliche Gründe könnten in der geringeren Sensorauflösung oder einer anderen mechanischen Auslegung des Verschlusses liegen. Ob sich der Effekt grundsätzlich auch bei der R3 reproduzieren lässt, müssen weitere Tests zeigen.
Wer mit der Canon R5 arbeitet – beruflich oder ambitioniert fotografiert – sollte sich der beschriebenen Problematik bewusst sein. Insbesondere bei kritischen Verschlusszeiten aus der Hand kann der Wechsel von mechanischem Verschluss auf EFCS oder elektronischen Verschluss einen spürbaren Unterschied machen. Wer dabei auf bestmögliche Schärfe Wert legt, findet hier eine einfache, aber wirksame Stellschraube.
Persönliche Anmerkung zur Wartung
Sowohl meine Canon EOS R5 als auch das RF 24–105 mm f/4 L IS USM wurden im Juli 2025 vom Canon Professional Service (CPS) gewartet. Das Objektiv wurde laut Serviceprotokoll mit 2,5 Arbeitsstunden justiert – eine Maßnahme, die im Nachhinein möglicherweise nicht erforderlich gewesen wäre. Denn: Die beobachteten Unschärfen ließen sich durch Änderung des Verschlussmodus vermutlich vollständig beseitigen.
Zumindest weiß ich jetzt: Meine R5 und das 24–105 arbeiten technisch einwandfrei – und mit der richtigen Verschlussart zur Höchstform auf. Was jedoch bleibt, ist eine gewisse Unsicherheit: Ist Canon dieses Verhalten bekannt? Falls ja, stellt sich die Frage, warum weder im Handbuch noch beim Service ein Hinweis auf diese mögliche Ursache gegeben wird – zumal es sich um ein wiederholbares, dokumentierbares Verhalten handelt, das sich direkt auf die Bildqualität auswirken kann.
Ich hoffe, dieser Erfahrungsbericht hilft anderen Fotografen, ähnliche Probleme schneller einzuordnen – und zeigt, wie wichtig es ist, technische Optionen nicht nur nach Handbuch, sondern auch nach Praxiswirkung zu bewerten.
Quellen und weiterführende Links
-
Canon EOS R5 White Paper (USA)
Enthält technische Hintergrundinformationen zu Sensor, IBIS und Verschlussmechanik
https://downloads.canon.com/nw/camera/products/eos/eos-r5/whitepaper/EOS-R5-White-Paper.pdf -
Canon Global – Coordinated IS bei RF-Objektiven
Erklärung zur Zusammenarbeit von IS und IBIS im Canon-RF-System (übersetzbar mit DeepL)
https://global.canon/en/news/2020/20200709.html -
DPReview Forum: Shutter Shock bei spiegellosen Kameras
Diskussionsfaden zu Microshake-Effekten bei EFCS und mechanischem Verschluss
https://www.dpreview.com/forums/thread/4572695 -
FredMiranda Forum: „Shutter Shock on R5?“
Erfahrungsberichte von R5-Nutzern mit ähnlichen Effekten (inkl. Beispielbilder)
https://www.fredmiranda.com/forum/topic/1710194 -
DPReview Suchfunktion zum Thema Microshake bei R5
https://www.dpreview.com/forums/search?q=r5+microshake -
Canon Deutschland – Supportseite EOS R5
Kein offizieller Hinweis auf das beschriebene Verhalten, aber Firmware & Handbuch
https://www.canon.de/support/consumer/products/cameras/mirrorless/eos-r5.aspx
Noch ein Bild zur Anschauung von „microshakes“ in der 100% Ansicht.
Hallo, lieber Jörg. Ich fotografiere zwar nicht mit dem von dir genannten Equipment, möchte mich aber dennoch für deine äußerst akribische Auseinandersetzung mit dem Thema bedanken.
Wäre schön, wenn sich Canon auch mal damit befassen und diesen widrigen Umstand evtl. aus der Welt schaffen würde. Werde dir auch weiterhin folgen und mich auf vlt. erfreulichere Themen freuen.
Und ja, ich bin durch das Forum „Canon EOS R Forum – die R-Community“ auf dich aufmerksam geworden.
Lieber Gruß . . .
Hans Jürgen Flörke
Du schreibst „Ausschlaggebend war die vielfach zu findende und rückblickend falsche Information, dass die R5 – wie einige Sony-Modelle – im Modus „Elektronischer 1. Verschlussvorhang“ mit reduzierter Bittiefe von nur 12 Bit arbeite.“ Wie kommst Du auf diese Aussage? Laut technischen Daten auf der Website von Canon wird für die R5 ausgegeben: „C-RAW 14 Bit (14 Bit mit mechanischem Verschluss und elektronischem 1. Verschlussvorhang, 13-Bit-A/D-Umwandlung mit H+-Modus, 12-Bit-A/D-Umwandlung mit elektronischem Verschluss, Canon original RAW 3. Ausgabe)“. Bei der Mark II wird nun auch im elektronischen Verschluss mit 14 Bit gearbeitet.
Die Aussage betraf Falschinformationen im Netz, die den technischen Daten widersprachen.